4. Soweit die Welt Gegenstand der Erkenntnis wird, tut sie dies im Bereich der Sachverhalte, die sich bei einer Überprüfung als gegeben, „der Fall“ erweisen. Spannend sind die fundamentalen Antworten – etwa die des Solipsismus (von lateinisch „solus ipse“, allein selbst), nach der alles, was man für Wahrnehmung erachtet, sich nur im Bewusstsein abspielt, ein einziger Traum ist, und es unbeweisbar und daher unentschieden ist, ob es außer diesem Bewusstsein etwas gibt. Darüber hinaus arbeitet er freiberuflich als Unternehmensberater und Moderationstrainer. Karl Marx und Friedrich Engels radikalisierten Feuerbachs Erwägungen. Menschen produzieren ein Raster an Aussagen. Philosophiebibliographie: Erkenntnistheorie – Zusätzliche Literaturhinweise zum Thema, Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit, Es mag ja sein, dass die weiten Strecken, di ohne Einzelnachweise ausgestattet sind, durch die lange, Feld der wissenschaftlichen Methoden- und Theoriereflexion, Ein Diskurs der politisch pluralistischen Stadtstaaten: Erkenntnistheorie in der Antike, Teilgebiet der Theologie: Erkenntnistheorie im Mittelalter, Die Verlagerung theologischer Debatten: Erkenntnistheorie in der Frühen Neuzeit, Thomas Hobbes und sein Gegner Shaftesbury, Erkenntnistheorie im Zeitalter der Nationalstaaten: 19. und frühes 20. Die Philosophie entwickelte sich zur integrativen Wissenschaft innerhalb der Geisteswissenschaften. Letztere Größe wird allerdings kaum selbst Gegenstand pragmatischer Theorien. λόγος konnte für Gottes Wort stehen, es war im selben Moment das Wort für das Urfeuer und der Vernunft, mit dem römische Stoiker, griechische Platoniker, Zoroaster, Manichäer und Gnostiker hantierten, wo sie Dualismen aufbauten zwischen dem Licht der Vernunft und der Finsternis der materiellen Welt. Und ob er eine noch immer zeitgemäße menschliche Erfindung war, das musste bezweifelt werden. Beide Felder klassischer Erkenntnis- und Gesellschaftstheorie drangen auf eine fortschreitende Objektivierung des Wissens, auf dessen Annäherung an die Realität, auf Endpunkte einer logischen Entwicklung. Seine Dialoge führten gleichzeitig in einen Dualismus zwischen einer Welt der Ideen und der faktisch bestehenden Welt, in dem diese hinter den Idealen zurückbleibt, nur eine zufällige und sich dauernd verändernde Realität anbietet, der mit der Sprache gerade deshalb so sicher begegnet wird, da die Sprache und die eigenen Erwägungen eher zum Bereich der Konzepte und Ideen gehören. Sie sind Nachbildungen der impressions. Daher hat dieses Ich auch nicht das mindeste Prädikat der Anschauung, welches, als beharrlich, der Zeitbestimmung im inneren Sinne zum Korrelat dienen könnte: wie etwa Undurchdringlichkeit an der Materie, als empirischer Anschauung, ist.“[24], Der Beweis hatte keine Gültigkeit in jedem Fall, das setzte die dritte Anmerkung hinzu, die notierte, dass Menschen natürlich träumen können und dann der Wahrnehmung keine Außenwelt zuordnen werden. Die erste Idee ist natürlich die Vorstellung von mir selbst als einem absolut freien Wesen. Berkeley konnte die von ihm ins Spiel gebrachte „idealistische“ Philosophie letztlich kaum vom Solipsismus abgrenzen, von der Position, nach der es nur mich selbst, mich wahrnehmendes Subjekt mit meinen Empfindungen gibt (die kein gegenstandsloser Traum sein können). der Erkenntnistheorie. Jahrhundert an den aristotelischen Schriften. Schlussteil. Der biologische Erkenntnisapparat, die menschlichen Sinnesorgane, die Gehirnfunktionen schaffen die Kategorien und Dimensionen der menschlichen Wahrnehmung. Das Philosophische Wörterbuch der DDR gab die Doktrin noch bis zum Zusammenbruch des Sozialismus wieder – so im Artikel „Abbild“, der als grundlegender gewertet sein wollte: „Abbild – Grundbegriff jeder materialistischen, insbesondere der marxistisch leninistischen Erkenntnistheorie. Erkenntnis-theorie Empirismus "Ich habe erkannt, dass der Himmel blau ist und die Sonne jeden Tag aufgeht!" Es liegt nahe, anzunehmen, dass man sich in der Welt bewegt und dabei diese spezifischen Veränderungen der eigenen Wahrnehmungen erzeugt. Wittgenstein sprach das 1951 in seinen Überlegungen Über Gewißheit (erst nach seinem Tode 1969 veröffentlicht) mit Humor an: „Ich sitze mit einem Philosophen im Garten; er sagt zum wiederholten Male: ‚Ich weiß, dass das ein Baum ist‘, wobei er auf einen Baum in der Nähe zeigt. Die Frage weckt kommerzielle Interessen: Suchmaschinen erfassen die Seiten des Internets – es wäre ein immenser Vorteil, wenn sie „verstehen“ könnten, worum es auf den ausgewerteten Internetseiten geht. Bonsignore Trial Lawyers, PLLC kündigt einen Vergleich im Rechtsstreit TelexFree Securities an USA - English Brazil - Português Latin America - español France - Français [9] Sokrates ließ sich freiwillig hinrichten, bereit sich eher einem Fehlurteil zu unterwerfen, denn ein Unrecht durch ein anderes, das seiner Flucht vor der Verantwortung, wettzumachen. Dabei werden stets nur eigene Unterscheidungsformen angewendet und sich auf eigene Unterscheidungsleistungen bezogen. Philosophen wie John Locke und David Hume hatten im 17. und 18. Erst wenn zu viele Phänomene auftreten, die sich nicht in ein bestehendes Paradigma fügen, werden neue Paradigmen bereitgestellt. – Denn jeder Staat muss freie Menschen als mechanisches Räderwerk behandeln; und das soll er nicht; also soll er aufhören.“[25]. Mitarbeit im Fach Rehabilitation und Pädagogik bei geistiger Behinde­rung, Fakultät Rehabilitations­wis­sen­schaften, Universi­tät Dortmund; Studium der Rehabilitationswissenschaften an der Universität Dortmund, Fachrichtungen: Rehabilitation und Pädagogik bei geistiger Behinderung und Kör­perbehinderung Man erfährt über sie nichts. Ein Glaube an die naturwissenschaftlichen Erklärungsmodelle stabilisiert die evolutionäre Erkenntnistheorie. Autoren und Autorinnen Prof. Dr. Hans-Joachim Ahrens, Heidelberg Dipl.-Psych. Anders als Berkeley konstatierte er jedoch eine Notwendigkeit, über den Solipsismus hinauszugehen: „Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“ Das pure Denken, etwa in der Mathematik, wird durch den „Bathos der Erfahrung“ (Kant) bereichert, also durch Sinnlichkeit. David Miller: Some hard questions for critical rationalism. Pragmatisten können wie John Dewey biologistisch-darwinistisch argumentieren: Erkenntnisse „setzen sich durch“, sie tun dies nicht so sehr als „wahre“ denn als „nutzbare“ (darum das Wort „Pragmatismus“), Vorteile verschaffende. In ihr finden die grundlegenden Methodendebatten statt. Die Empiristen bestanden in der Terminologie, die Kant einführte, darauf, dass es nur zweierlei Urteile gebe: Synthetische Urteile a posteriori – Urteile, bei denen man auf Sinneswahrnehmung zurückgreift, die einen gegebenen Begriff erweitert (z. Die Frage nach der Vollkommenheit ist ein Ordnungsprinzip – die menschlichen Ideen formulieren, so die Prämisse, implizit Gedanken vom perfekten Gegenstand seiner Art. Erkenntnis erlange ich durch Erfahrung Empirismus Sinneswahrnehmungen Wie? Das ließ sich auf kulturell gebundene Wahrnehmungsmuster ausdehnen: Kulturen entwickeln Erkenntnisse und Erkenntnismuster und stehen mit diesen in einer Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und untereinander in einem evolutionären Wettstreit. Islamische Gelehrsamkeit schulte sich ab dem 9. In der Wissenschaft dient die Methode dem Fortschreiten von einer Hypothese zum Gegenstand. Der Philosoph muss ebensoviel ästhetische Kraft besitzen als der Dichter.“[25]. Im Idealstaat . It seems that you're in Germany. Auch die in seinen Dialogen überwiegend ablehnende Haltung von Platon gehört dazu. Problematisch ist am hier gemachten Analyseangebot jedoch, dass es stets Kontexte voraussetzt. Links to this dictionary or to single translations are very welcome! Jahrhundert voran. Man geht davon aus, um mit ihm angemessen umgehen zu können. Die Physik hatte sich den Wünschen unterzuordnen, die eine freiere Menschheit an sie stellen musste. and a great selection of related books, art and collectibles available now at AbeBooks.com. Bis zum Ende des Kalten Krieges in den späten 1980er Jahren gab es zumindest noch eine verbleibende staatlicherseits vertretene philosophische Erkenntnistheorie: die des dialektischen Materialismus der Marxistisch-Leninistischen Philosophie. Die Beschäftigung mit Erkenntnistheorie als Fundus von Überlegungen befähigt Diskussionsteilnehmer zu ermessen, worum es mit dem Beispiel geht. Menschen können ansonsten in ihm keine Bedeutungsdifferenzen schaffen. Sie müsse unendlich sein – denn wäre sie endlich, so müsste eine andere Substanz ihr die Grenze setzen, was erneut eine Abhängigkeit in ihre Existenz brächte, die gegen den Substanzbegriff verstieße. Hatte Wittgenstein darüber nachgedacht, wie es möglich ist, dass Menschen Sprache im Umgang mit der Welt benutzen, und was sie wissen müssen, um einer Äußerung Sinn beizumessen, so verlegten die Strukturalisten die weiteren Fragen auf das Gebiet der möglichen Zeichensysteme. „die Kugel ist schwarz“). Das wiederum war in der gegenwärtigen Debatte gerade allen drei etablierten Konfessionen, Katholiken, Protestanten und Reformierten verwehrt, die alle drei in ihren eigenen Reihen gegen „schwärmerische“ Strömungen wie den Pietismus und den Quietismus antraten. Im dritten Argumentationsschritt wendet er sich der Sprache als dem Medium zu, in dem Menschen Erkenntnisse formulieren. More information Contains translations by TU Chemnitz and Mr Honey's Business Dictionary (German-English). Paradigmen werden so lange als möglich beibehalten. Deutlich wird das mit dem Beginn des Johannesevangeliums, das zu Beginn des 2. Die Antike baute – in der größeren Perspektive formuliert – kein System von Universitäten auf, in dem sich Wissen im fortwährenden grenzüberschreitenden Abgleich befunden hätte, obwohl sie technologisch dem frühen Mittelalter überlegen war. Die Argumentationen selbst werden im Blick auf ihre Logik beurteilt. 1619) eine Art Erleuchtung, die ihn seine Lebensbestimmung erkennen ließ: eine einheitliche Naturwissenschaft auf mathematischer Basis zu errichten. Das Subjekt machte sich doch erst als Teil der Masse der Empfindungen bemerkbar, es war selbst Ergebnis und Gegenstand der „Analyse der Empfindungen“. Behauptungen über Kausalität ließen sich demnach nicht in sinnvollen abbildenden Aussagen machen. All dies war konsequent und unwiderleglich gedacht, doch für die Zeitgenossen vor allem ein Affront gegen den common sense, der demgegenüber zur rettenden philosophischen Prämisse erhoben werden konnte. Es lohnt sich gar nicht, darüber nachzudenken, was dieser Tisch außerhalb von Momenten ist, in denen er wahrgenommen wird, denn niemand nimmt ihn außerhalb dieser Momente wahr. Sie alle fanden unter Vorzeichen der konfessionellen Debatte statt, auch wenn sie zentral die Frage betrafen, wie Staaten in Zukunft das Zusammenleben ihrer Bürger organisierten. Eine eigene Ästhetik durchdrang die Philosophie des Mittelalters: „Subtilität“, nur noch nach langem Studium beherrschbare Feinheit und Komplexität des Arguments, bestach mit den Arbeiten Thomas von Aquins, Duns Scotus, Wilhelm von Ockhams oder Nicolaus Cusanus. Im historischen Prozess des Klassenkampfes würde, so die Prognose des Marxismus, die Klasse, die die materielle Grundlage des Lebens aller Schichten der Gesellschaft herstellte, am Ende die Macht übernehmen; sie hatte mit ihrer Arbeitskraft die Macht effektiv bereits in ihren Händen und war sich dessen allenfalls noch nicht klar bewusst. Hier unterschied sich das Christentum grundsätzlich vom Judentum, dessen philosophische Debatten ebenfalls kaum internationale Wirkung entfalteten. Er teilte mit Berkeley die Blickwendung auf das erkennende Subjekt und auf mehrere Ausgangspositionen – etwa die, dass der Raum selbst nicht Gegenstand der visuellen Wahrnehmung ist, erst im menschlichen Bewusstsein seine Gestalt als gedachter unendlicher dreidimensionaler Raum erhält. B. Diese Unterscheidungen werden aber kaum noch durchgehalten, die Begriffe werden zunehmend äquivalent benutzt. Eine Reihe von Arbeiten der Physik des späten 19. und frühen 20. Nachwuchsförderung im Technik- und Informatik-Bereich Website Project Die Hochschule für Technik der FHNW bietet zahlreiche Projekte im Technik- und Informatik-Bereich für Kinder und Jugendliche an. Jean-François Lyotard bot diesen Brückenschlag in seinem Buch La condition postmoderne: rapport sur le savoir (1979) als Teil der Geschichte der Erkenntnistheorie im 20. Mit der Ausbreitung in den Raum der griechischen Stadtstaaten nahm die neue Religion die aktuellen philosophischen Kontroversen auf. Jahrhunderts fort. Die Alltagslogik ist gerade von keiner grundsätzlichen Erkenntnistheorie bestimmt. Theologen, Mathematiker und Naturwissenschaftler mussten sehen, wie sie sich seinen Behauptungen stellten, nachdem er auf brisante Art Materialismus, Überlegungen über Geist und Bewusstsein und einen Beweis Gottes von philosophisch-theologischer Tragweite zusammenführte. Jahrhunderts formuliert, wirkt effektiv nicht nur als Untermauerung der Religion, er behauptet indirekt, dass die Offenbarungsreligion erkenntnistheoretisch problematisch bleibt, und bietet die Philosophie als universelle Alternative an. Aspekte einer Idee zeigen sich im menschlichen Denken, sobald eingehender argumentiert wird. Entrenador de vocabulario, tablas de conjugación, opción audio gratis. sich ab Mitte des 17. Daneben gibt es in der evolutionären Erkenntnistheorie auch eine kritischere Position. Die Systemtheorie rezipiert auch einige Elemente des Strukturalismus. Damit, dass das menschliche Bild der Welt aus Modellannahmen bestünde, konnten Empiristen wie Idealisten umgehen. Macht über die Scholastik gewann der Rationalismus vor allem als eine Philosophie, die Argumentationsformen der theologischen Debatte aufnahm. Im Rückblick ist den verschiedenen Theoremen gemeinsam, dass sie, selbst wo sie an moderne Teilchenphysik und ihre Modellbildung erinnern, letztlich keiner Empirie im modernen Sinne entspringen. Benötigte sie eine andere Substanz, um zu existieren, verletzte sie ihre Definition als isolierbare Substanz. Philosophische Erkenntnistheorie entfaltet sich gegenüber dem alltäglichen Nachdenken durchdacht als „theoretische“, wissenschaftliche Diskussion. Aus der Sicht moderner empirischer Naturwissenschaft ist es erkenntnistheoretisch kaum plausibel darzulegen, wie aus einer Definition Gottes seine Existenz folgen solle und von ihr aus die der materiellen Welt. Deutschland und Frankreich gaben dabei den Ton an. Bleibt die Frage, woher die grundlegenden Konzepte bezogen werden, mit denen man über das Wesentliche nachdenkt. der Erde,) vornehmen können, so haben wir so gar nichts Beharrliches, was wir dem Begriffe einer Substanz, als Anschauung, unterlegen könnten, als bloß die Materie und selbst diese Beharrlichkeit wird nicht aus äußerer Erfahrung geschöpft, sondern a priori als notwendige Bedingung aller Zeitbestimmung, mithin auch als Bestimmung des inneren Sinnes in Ansehung unseres eigenen Daseins durch die Existenz äußerer Dinge vorausgesetzt. Eine Methode ist ein mehr oder weniger planmäßiges Verfahren zur Erreichung eines Zieles. Das vierte Buch seines „Versuchs“ gilt den komplexeren Ideen und der Wissenschaft. ENVÍO GRATIS en 1 día desde 19€. Aufgrund dieser erkenntnistheoretischen Haltung wird diese Position gemeinhin als Totalskeptizismus oder Totalirrationalismus kritisiert[35][36][37][38][39] und weitestgehend ignoriert. Frankreich war mit der Revolution von 1789 in die neue Situation geraten, die Zukunft im Bruch mit der Vergangenheit planen und organisieren zu müssen – der Positivismus als große Vorstellung einer von den Wissenschaften geordneten Welt entwickelte sich aus der französischen Revolution heraus. Mit dem neuen Positivismus stand die Option im Raum, nicht länger nach einem dem Menschen plausiblen anschaulichen Bild der Welt zu suchen, sondern strikt Rechen- und Modellräume zu konzipieren, in denen sich Datenlagen „ökonomisch“, mit geringem Aufwand an Annahmen, verarbeiten ließen. Schon Hobbes hatte die erkenntnistheoretische Debatte mit einem politischen Angebot unterbreitet. Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit den Lehren Humes und Kants hinsichtlich der Wissenschafts- bzw. In der Philosophie des Geistes werden die Strömungen zusammengefasst, die auf die Biologie, die Linguistik oder die klassische idealistische, den Geist gegenüber der Materie voraussetzende Philosophie rekurrierend der Frage nachgehen, wie Geist und Körper, Leib und Seele, Sprache und Denken zueinander stehen. Streng genommen, so Berkeley, galt damit dennoch nur wieder, dass der Tisch jemanden nur dann und nur so weit beschäftigte, wie irgendjemand ihn wahrnahm. Es könne doch gar nicht alles aus Ideen bestehen, wenn man etwa die Idee des Feuers vom wirklichen unterscheide, das Verbrennungen verursacht. Eine wichtige Unterscheidung. Im Alltag gehen wir zwar mit sinnlicher Erfahrung um, dahinter liegt aber eine wahrere Welt vernünftiger und stabiler Ideen. Weitere siehe David Miller: Conjectural Knowledge. Chr.) So ist es leicht zu erkennen Descartes die empfindliche Welt der Platon in der erweiterten Substanz. Er lieferte eher ein Plädoyer, nach dem denkbar sein musste, dass durchaus alles, was den Menschen beschäftigte, genauso gut über Sinneswahrnehmung und den Umgang mit ihr in das menschliche Bewusstsein gelangte. Sollte der erkenntnistheoretische Nachweis gelingen, warum der Mensch so war wie er war und wozu das Gemeinwesen demnach in der Lage sein musste, so war dem Staat, der sich auf diese Argumentation stützte, eine Legitimationsgrundlage geboten, die die Religion nicht unnütz machte (Hobbes ließ sie als nützliches Machtinstrument gelten), aber eben doch einem höheren, objektiveren, wissenschaftlichen Kalkül der staatlichen Machtausübung unterordnete. Die Materialisten erklären das Bewusstsein als Produkt der Materie. Mit der Wende ins 19. Mit Physik und Metaphysik legte Aristoteles eine grundlegende wissenschaftliche Differenzierung vor, die Platonisches Nachdenken über Ideen und Erscheinungen der Welt einer rationalen Ordnung unterwarfen. Jahrhunderts das Projekt der wissenschaftlichen Debatte. Die französische Schreibweise Épistémologie wird in der Folge im Deutschen zuweilen benutzt, um die spezielle französische Forschung zu benennen. Zwar wurde mit dem 16. Das fand sich mit Jean-François Lyotards La condition postmoderne (1979), deutsch Das postmoderne Wissen am Ende als eigene Bedingung des Wissens in postmodernen pluralistischen Gesellschaften reklamiert. Die Kirchenhistorie wurde ab 1700 der Ort dieser Debatte. Das frühe Christentum machte dem Platonismus das Angebot, in Gott den Garanten des Ideenbereichs zu erkennen; es übernahm im Gegenzug eine dualistische Ausrichtung, eine Trennung von Weltlichem und Geistlichem, so die Argumentationsstruktur, die Augustinus am Ende in den Confessiones (397/98) als die große Attraktivität der neuen Religion wahrnahm: Sie hatte das Potential, die Philosophien der Antike mit der gnostischen Geschichts- und Weltsicht zu vereinen. Die üblichen Rückblicke, die vor allem einen (französisch-deutschen) Rationalismus, eine (dominant-englische) Strömung des Empirismus und eine (eher deutsche) des Idealismus Immanuel Kants gegeneinanderstellen, haben Bedeutung im größeren Rückblick, da aus ihnen das gegenwärtige Gefüge an Denktraditionen im 19. Jahrhundert bedeutender wird). Was Materie wiederum sei, würde man in Versuchen klären müssen. Argumentierte man gegenüber den Rationalisten streng, konnte man fordern, bei den Sinnesdaten zu bleiben und bestimmte Schlüsse nicht zu wagen. Wittgenstein notierte, dass diese Endergebnisse banal waren – weshalb sich aber, so fragte er in der Vorrede des Tractatus, hinter den unlösbaren Problemen der Erkenntnistheorie besonders tiefe Wahrheiten verbergen sollten. Leitfrage Was ist eine Erkenntnis? Hier kommen Projekte der. Konsequenzen barg Berkeleys Nachdenken auf religiösem Gebiet. Stelle dir die Menschen vor in einem unterirdischen, höhlenartigen Raum, der gegen Religion war im antiken Kulturraum lokal und individuell ausgeprägt. Es ist zunächst die Aufgabe der Philosophie, die im Dienste der Geschichte steht, nachdem die Heiligengestalt der menschlichen Selbstentfremdung entlarvt ist, die Selbstentfremdung in ihren unheiligen Gestalten zu entlarven. Other readers will always be interested in your opinion of the books you've read. Sie erweisen sich in der Regel nach kurzer Überlegung als mit menschlicher Erkenntnis unlösbar. Man kann sofort sagen: „Das ist nicht meine Hose, die hatte dort ein Etikett, hier eine Naht mehr, daran würde ich sie wiedererkennen.“ Wenn man unter zwei Hosen die eigene in einer Wäscherei nicht mehr identifizieren kann, dann ist genau dies das Problem: „Soweit ich sie bewusst wahrnahm, kann es diese oder die andere sein, in allen Sachverhalten, die ich mir merkte, sind beide gleich.“. Prezi’s Big Ideas 2021: Expert advice for the new year; Dec. 15, 2020. Es musste den Materialisten zukommen, die materielle Not der Arbeiter- und Bauernschaft anzuerkennen und auf die politische Tagesordnung zu holen. Die philosophische Disziplin feiert diese ihre gesellschaftliche Brisanz selbst mit der Fachgeschichte, zu der das Verfahren gehört, das die Stadt Athen 399 v. Chr. Ca 428 - 348 v. Ch. Gingen Theologen der drei großen Konfessionen indes auf die Schlussverfahren der rationalistischen Philosophie ein, so brachte sie das absehbar in eine missliche Lage gegenüber ihrer Selbstdefinition: Sie vertraten ihre Konfessionen als gültige nach der offenbarten Religion und zogen daraus politische Ansprüche in den Staaten Europas. Jahrhundert fortbestehen – die reformatorischen Bewegungen der Neuzeit entwickelten sich aus ihm heraus. Mit Thomas Hobbes dagegen taten sich die Kirchenvertreter aller Konfessionen leicht: er ließ sich als Atheist brandmarken. Gemeinsam ist ihnen ein Nachdenken über die Sprache als Medium der Herstellung von Bedeutung, sowie ein grundlegendes Nachdenken über epochale kulturelle Wissensformationen. Die Idee Gottes blieb dagegen an alle Wahrnehmungen und alle Ideen gebunden, nicht an irgendeine bestimmte Wahrnehmung. Es ging dabei nicht primär um Gottesbeweise, sondern um Bibelstellen, die verschiedene Interpretationen zuließen – mit einem Interesse an Kernthesen, die für Europas drei Konfessionen unterschiedliche Bedeutung hatten. Gegenüber dem Empirismus entfiel mit der neuen Theorie das Insistieren auf die Abbildung der Außenwelt im Bewusstsein. Der Architekturkenner wird nachsetzen und in Detailaussagen auf all die Aspekte verweisen, anhand derer er erkennen kann, dass Bild B tatsächlich das Straßburger Münster zeigt.